Sonntagabend … unauffällig plätschert Big Brother vor sich hin … David lässt die nicht nur verbalen Muskeln spielen, wer das nötige Material hat reckt ein wenig die Brüste ins rechte Bild, Valencia versucht ein paar klangvolle Fremdwörter in ihre hohlsinnigen Satzkonstrukte einzubauen und im Männerschlafzimmer wird geredet.
Irgendwas kam mir dann aber plötzlich komisch vor. Also zurück spulen, noch mal anschauen. War es das Fehlen anzüglicher Inhalte in Männergesprächen? Nein, das nicht. Hier und da ein wohlplatziertes „Schlampe“ ist immer drin.
Zurück spulen, noch mal anschauen. Unerwarteter Tiefgang bei einer Intelligenzumgebung im Minusbereich? Nein, kann auch nicht sein – da hätte RTLII doch sofort die Übertragung abgebrochen. Alles kann man den Zuschauern schließlich nicht zumuten.
Zurück spulen, noch mal anschauen. Ha, da war es. Cosimos Monolog hat das merkwürdige Gefühl ausgelöst, verbal auf einem anderen Sprachstern zu landen. Dieses ungute „Irgendwas“ das man auch beim Lesen eines Fachblattes der deutschen onomastischen Vereinigung hat – die Worte sind bekannt aber irgendwie … also bitteschön, macht euch selbst ein Bild:
„Isch bin doch net der Supermensch, verstehste, aber ich möchte auch verstanden werden von euch, weil ich will nicht dass ihr nachher denkt ey Cosimo is nur hier weil er Cosimo ist. Weil ich große Probleme hab bin ich auch hier reingekommen, weil ich draußen mich … nicht mehr finanzieren kann und weil ich bei meiner Mutter … Geld ab und zu mal bebettel weil ich mit meinem Geld des was ich verdien nicht klar komm. Und deswegen bin ich auch noch ne Belast geworden, weil ich selber auch Probleme hab draußen und deswegen ist meine Mutter grad die Person die die starke Frau ist im Haus und normalerweise müsst ich das sein. Verstehst du?!“
Also diese Frage hätt ich definitiv mit NEIN beantworten können. Na egal, ich muss jetzt erst mal meine Gehirnwindungen entwirren. Das ist mir alles zu viel „Belast geworden“ … soll Cosimo also ruhig erst mal lernen die starke Frau im Haus zu sein. Wer´s mag …?!!
Dienstag, 7. Juni 2011
Dienstag, 17. Mai 2011
Big Brother: Valencia in der Challenge im Dunkeln mit Mumie, Schlangen und Co
Was war das für ein Drama am gestrigen Abend, als die Zuschauer die Testosteron-Transe Valencia in die Grusel-Challenge schickten: Ein stockdunkler Raum, in dem mehrere Dschungelcamp-Gedächtnis-Boxen mit lebendigem Krabbelzeugs aufgebaut waren (wahrscheinlich dachten die Zuschauer, dass Valencia in „Darkrooms“ noch aus ihren Zeiten als Mann eine gewisse Erfahrung vorzuweisen hat).
Natürlich musste Botox-Freundin Ingrid mit ins Zimmerchen: durfte aber nur in der Ecke hocken, Mitkreischen und ansonsten bitte Fresse halten – da kennt Valencia nix, immerhin hat sie jetzt das Recht zur lauten Klage. Hat sie auch genutzt: natürlich OHNE Übertreibungen. Oder möchte bitte jemand bezweifeln, dass sie auf Spinneneier laufen musste? Das hat sie halt gleich gehört – da kann man ihr nichts vormachen. Ich frag mich nur, wie lange die medienwissenschaftlichen Praktikanten bei RTLII Eier sammeln mussten? Sicher war es das wert.
Beim „In die Box mit der Schlange greifen“ konnte dann auch endlich Ingrid mal weiterhelfen: „Valencia, du hast doch auch Schlangenschuhe. Dann kannst du das hier auch: Stell dir einfach vor es wären Turnschuhe!“ So einfach geht das aber jetzt auch nicht – Valencia muss auf zwei Beinen stehen und das Wasser halten – sorry, keine Gehirnzellen mehr frei.
Sie verprügelt dann noch schnell die Mumie („Iiih … Fässt dieser Mensch mich jetzt an?“) und antwortet auf die Quiz-Frage, aus welchem Material das trojanische Pferd war: „Fleisch. Also Pferdefleisch.“ Sofort galoppiert vor meinem geistigen Auge ein fröhliches antikes Wildpferdchen vor den trojanischen Stadtmauern umher. Dann: ein Pfeil, ein gezielter Bauchschnitt und schon quetschen sich tausende von Soldaten in unser einst so glückliches Hoppepferdchen hinein und naja, den Rest kennt man ja. Das ist Stoff aus dem Legenden sind.
Natürlich musste Botox-Freundin Ingrid mit ins Zimmerchen: durfte aber nur in der Ecke hocken, Mitkreischen und ansonsten bitte Fresse halten – da kennt Valencia nix, immerhin hat sie jetzt das Recht zur lauten Klage. Hat sie auch genutzt: natürlich OHNE Übertreibungen. Oder möchte bitte jemand bezweifeln, dass sie auf Spinneneier laufen musste? Das hat sie halt gleich gehört – da kann man ihr nichts vormachen. Ich frag mich nur, wie lange die medienwissenschaftlichen Praktikanten bei RTLII Eier sammeln mussten? Sicher war es das wert.
Beim „In die Box mit der Schlange greifen“ konnte dann auch endlich Ingrid mal weiterhelfen: „Valencia, du hast doch auch Schlangenschuhe. Dann kannst du das hier auch: Stell dir einfach vor es wären Turnschuhe!“ So einfach geht das aber jetzt auch nicht – Valencia muss auf zwei Beinen stehen und das Wasser halten – sorry, keine Gehirnzellen mehr frei.
Sie verprügelt dann noch schnell die Mumie („Iiih … Fässt dieser Mensch mich jetzt an?“) und antwortet auf die Quiz-Frage, aus welchem Material das trojanische Pferd war: „Fleisch. Also Pferdefleisch.“ Sofort galoppiert vor meinem geistigen Auge ein fröhliches antikes Wildpferdchen vor den trojanischen Stadtmauern umher. Dann: ein Pfeil, ein gezielter Bauchschnitt und schon quetschen sich tausende von Soldaten in unser einst so glückliches Hoppepferdchen hinein und naja, den Rest kennt man ja. Das ist Stoff aus dem Legenden sind.
Eine Legende wird auch Valencias schwerer Kampf werden – denn den Mitbewohnern erzählt sich von einem Fall in die Schlangengrube, einem Meer von Spinnen und Spinneneiern und tonnenweise gefräßige Kakerlaken. Was in ihrem Bericht fehlte – das hat RTLII wohl rausgeschnitten: Der Kampf gegen die Einhörner, die Geiselnahme durch Aliens, das Gemetzel inmitten der Armee der Finsternis, Zombis mit fehlenden Gliedmaßen, Attacke der Killertomaten und der kompletten Armee von Moria aus dem Reich Gondor und darüber hinaus!! Kann man doch mal erwähnen, wenn man Großes vollbringt.
Dienstag, 3. Mai 2011
RTL2 startet Big Brother 11 Secret Story: Einzug der Bewohner/Kandidaten/Insassen?
Dass es sich hier um eine Irren-Parade handelt war in dem Moment klar, als 30 Kandidaten vermummt in Kutten und mit Mona Lisa-Masken durchs Bild geführt wurden. Die 15 Beklopptesten kamen dann auch wirklich in den Container – und das dauerte geschlagene 3 Stunden. Drei Stunden, in denen sich die Welt weiterdreht und die ich in selbstverschuldeter Erlebnisarmut auf meinem Sofa saß.
Immerhin kenn ich jetzt Valencia Vintage („nenn mich Vääääl“) die RTL-Transe mit Eiern, die blöderweise immer noch wie ein Kerl aussieht. Nur eben ein Kerl mit kleinen Brüsten. Dafür hasst sie die Raumgestaltung und vermutet, dass der Innenarchitekt wohl schwul sei weil sie denkt, Schwule hätten eigentlich Geschmack. Bitte jetzt hier nicht nach der Logik suchen – das ist ohne!
Die 18-jährige Jordan stiehlt ihr dann auch erst mal die Schau – die hat nämlich zwei F-Körbchen am Start und laut Mutti „voll was auf dem Kasten“. Mit ihren Erotik-Bildchen im Internet tut sie nämlich was für die Emanzipation: Sie lehnt Pornografie ab, weil die das Frauenbild noch schlimmer macht als es schon ist. Auch hier: bitte nicht weiter nachfragen. Ihre eine Gehirnzelle ist ausgelastet mit Wasser halten.
David aus Dortmund ist der latinohafte Frauenmagnet der Staffel, während Steve aus Gera Gerne ein solcher wäre. Der führt im Intro-Filmchen durch seine Bude mit alter Bucheimitatfolie bezogener Einrichtung und erzählt, dass sein Bett „gut durchgeritten“ sei. Er verrät: „Wen ich Single bin, hab ich gern mal Sex“ Aha … sonst wohl nicht. Kein Wunder, dass er oft Single wird.
Der Checker vom Neckar („das ist mein Künstlername“) Cosimo versucht es statt bei DSDS eben mal bei BB – genau wie Lisa Bund. Die hat zwar schon im Dschungelcamp aufgegeben damals – aber vielleicht klappt es ja endlich hier. Obwohl … Ekelprüfungen gibt es auch hier – immerhin steht die Dusche mitten im Raum. Natürlich verglast.
Wir haben auch noch ein Pärchen, Timmy und Fabienne – was aber keiner wissen darf, Rene, den ehemaligen Mister Sachsen und Rayo, der seinen eigenen Schutzengel (Zirze oder so) mit ins Haus gebracht hat.
Es gibt natürlich auch Mädels ohne offensichtliche Silikon-Tüten. Zum Beispiel Ingrid aus München, die spritzt sich lieber die Lippen auf – dass man sie jetzt nicht mehr versteht ist eh egal. Was soll da schon bei rauskommen?! Bleibt noch Jasmin, die jeden Abend vor dem Einschlafen betet.
Also ich wunder mich dann schon, dass Transen, Internet-Onaniervorlagen und Hartz 4-Anwärter mit erheblichem Gewaltpotenzial hier mal so mit durchlaufen – wenn eine aber täglich betet wird das als dunkles Geheimnis verkauft.
Naja, letztendlich werden wir sehen, wer der größte Trottel hier ist. Erst mal bin ich es, weil ich so lange für nichts wach geblieben bin!
Immerhin kenn ich jetzt Valencia Vintage („nenn mich Vääääl“) die RTL-Transe mit Eiern, die blöderweise immer noch wie ein Kerl aussieht. Nur eben ein Kerl mit kleinen Brüsten. Dafür hasst sie die Raumgestaltung und vermutet, dass der Innenarchitekt wohl schwul sei weil sie denkt, Schwule hätten eigentlich Geschmack. Bitte jetzt hier nicht nach der Logik suchen – das ist ohne!
Die 18-jährige Jordan stiehlt ihr dann auch erst mal die Schau – die hat nämlich zwei F-Körbchen am Start und laut Mutti „voll was auf dem Kasten“. Mit ihren Erotik-Bildchen im Internet tut sie nämlich was für die Emanzipation: Sie lehnt Pornografie ab, weil die das Frauenbild noch schlimmer macht als es schon ist. Auch hier: bitte nicht weiter nachfragen. Ihre eine Gehirnzelle ist ausgelastet mit Wasser halten.
David aus Dortmund ist der latinohafte Frauenmagnet der Staffel, während Steve aus Gera Gerne ein solcher wäre. Der führt im Intro-Filmchen durch seine Bude mit alter Bucheimitatfolie bezogener Einrichtung und erzählt, dass sein Bett „gut durchgeritten“ sei. Er verrät: „Wen ich Single bin, hab ich gern mal Sex“ Aha … sonst wohl nicht. Kein Wunder, dass er oft Single wird.
Der Checker vom Neckar („das ist mein Künstlername“) Cosimo versucht es statt bei DSDS eben mal bei BB – genau wie Lisa Bund. Die hat zwar schon im Dschungelcamp aufgegeben damals – aber vielleicht klappt es ja endlich hier. Obwohl … Ekelprüfungen gibt es auch hier – immerhin steht die Dusche mitten im Raum. Natürlich verglast.
Wir haben auch noch ein Pärchen, Timmy und Fabienne – was aber keiner wissen darf, Rene, den ehemaligen Mister Sachsen und Rayo, der seinen eigenen Schutzengel (Zirze oder so) mit ins Haus gebracht hat.
Es gibt natürlich auch Mädels ohne offensichtliche Silikon-Tüten. Zum Beispiel Ingrid aus München, die spritzt sich lieber die Lippen auf – dass man sie jetzt nicht mehr versteht ist eh egal. Was soll da schon bei rauskommen?! Bleibt noch Jasmin, die jeden Abend vor dem Einschlafen betet.
Also ich wunder mich dann schon, dass Transen, Internet-Onaniervorlagen und Hartz 4-Anwärter mit erheblichem Gewaltpotenzial hier mal so mit durchlaufen – wenn eine aber täglich betet wird das als dunkles Geheimnis verkauft.
Naja, letztendlich werden wir sehen, wer der größte Trottel hier ist. Erst mal bin ich es, weil ich so lange für nichts wach geblieben bin!
Montag, 2. Mai 2011
Valencia Vintage: Promis der neuen RTL 2 Staffel Big Brother 2011
Die heißesten Neuigkeiten nach der Osterpause: Es werden Namen von Promis genannt, die ab heute im neuen, frisch und farbig renovierten Big Brother Haus wohnen dürfen. Ganz vorne dran: Valencia Vintage.
Ja, wer jetzt ganz große Augen bekommt denkt wohl gerade das Gleiche wie ich: "Wer ist das?" beziehungsweise "Ist das wer?" oder auch "Das ist wer?" Geht alles.
RTL-Gucker mögen sie wohl kennen, nämlich aus Punkt 12 - dort ist er/sie nämlich die Haus und Hof Transe mit üppigen Plastikbrüsten und tja, auch mit Eiern - die haben nämlich noch bis Herbst Ablaufdatum, dann kommen sie runter.
Aber das nur so am Rande. Es war ja auch von Brigitte Nielsen die Rede. Die kenn ich. Hat auch falsche Brüste. Dafür aber keine Eier.
Also bitte fleißig schauen und dann sehen wir schon, ob an den Gerüchten was dran ist. Vielleicht mindestens so viel wie an Valencia Vintage. (okay, aber der musste sein)
Ja, wer jetzt ganz große Augen bekommt denkt wohl gerade das Gleiche wie ich: "Wer ist das?" beziehungsweise "Ist das wer?" oder auch "Das ist wer?" Geht alles.
RTL-Gucker mögen sie wohl kennen, nämlich aus Punkt 12 - dort ist er/sie nämlich die Haus und Hof Transe mit üppigen Plastikbrüsten und tja, auch mit Eiern - die haben nämlich noch bis Herbst Ablaufdatum, dann kommen sie runter.
Aber das nur so am Rande. Es war ja auch von Brigitte Nielsen die Rede. Die kenn ich. Hat auch falsche Brüste. Dafür aber keine Eier.
Also bitte fleißig schauen und dann sehen wir schon, ob an den Gerüchten was dran ist. Vielleicht mindestens so viel wie an Valencia Vintage. (okay, aber der musste sein)
Freitag, 8. April 2011
Klare Ansagen bei Frauentausch auf RTL 2: Andreas eskaliert aber keiner versteht´s
Donnerstagabend – die Wahl zwischen Topmodels und Frauentausch fällt mir heute nicht schwer. Heute brauch ich deftige Kost … und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Tauschfamilien: Die beiden Arbeit suchenden Sandra und Andreas aus Leipzig (stopp – ja, hier sind die Antihelden der Folge schon klar) und Andrea und Matthias aus Berlin.
Sandra hat entspannte 180 Kilo auf den Rippchen – und das aus Lebensmitteln, die mindestens 4 Wochen abgelaufen sind. Ist günstiger. Wer scheinbar solche Mengen verputzen kann, der muss eben gucken wo er bleibt. Andreas scheint erst mal wie ein unscheinbarer Grottenolm, der immer zu überlegen scheint, was jetzt gerade an der Situation nicht ganz richtig ist.
Noch bevor er auf Tauschmutter Andrea trifft ist er auf 180 und verbittet sich schon mal im Voraus jegliche Einmischung. Da kennt er kein Pardon, könnte ja jede hochnäsige Zicke daherkommen und meckern, nörgeln und ihn schlecht machen und ÜBERHAUPT WAS ERLAUBT DIE SICH EIGENTLICH SACH MA!!!!!!!
Ja … und dann erst treffen die beiden aufeinander. Aber der Grottenolm ist kein bisschen ausgepowert – die Ader am Hals pulsiert immer noch. Als Andrea vorschlägt, am nächsten Tag das Bad ein bisschen zu putzen tickt der Grottenolm aus: „Das bleibt hier alles hier so wie es ist. Und es wird hier nicht dran rütteln. Egal ob du hier bist – und nicht.“ Ach so, ja – das war, nachdem er ihr „auf die Schnauze“ angedroht hat. Er brüllt noch ein bisschen weiter, aber man versteht leider nicht was er sagen will. Und auch Andrea gibt erst mal auf und zieht Leine.
Beim zweiten Treffen droht Grottenolm dem „Miststück“, wenn sie nochmal so daherkäme „kriecht sie das Letzte von den Ersten zu hören und dann so weiter!“ Auch wenn man nicht dahinterkommt WAS genau angedroht wird – es klingt fies, andrea geht.
Drittes Treffen: „Wenn´s dir nicht passt wie wir leben: Bleib da wo der Pfeffer wächst oder rutsch mir den Buckel runter.“ Andrea wartet lieber noch auf Option drei … da kommt aber nix mehr.
Viertes Treffen, ein klärendes Gespräch zum Abschied: „Du wolltest doch von Anfang an deinen Haushaltsplan bei uns reinschmeißen!“ Das gehört sich aber echt nicht, reingeschmissen wurde in die Bude wirklich schon genug.
Auch Andrea lässt sich kurz hinreißen und meint, der Grottenolm hätte einen IQ wie eine Mikrobe. Der kontert wie Mann von Welt: „Wenn ich ne Mikrobe habe frag ich mich , wie ich wohl meine Ausbildung und alles geschafft habe“. Ehrlich ...? Ich frag mich auch! Vielleicht hatte er früher noch 2 Mikroben und eine ist abgehauen?
Zum Abschied gibts ein leises Servus: „Du bist für mich ne hochnäsige Schlampe und das wars dann für mich“
Für mich war´s das dann auch. Die Ohren pfeifen und ich hätte beim Schauen wohl besser die Balkontür zu gemacht – ich fürchte die Nachbarn halten uns jetzt für die vollen Assis …
Die Tauschfamilien: Die beiden Arbeit suchenden Sandra und Andreas aus Leipzig (stopp – ja, hier sind die Antihelden der Folge schon klar) und Andrea und Matthias aus Berlin.
Sandra hat entspannte 180 Kilo auf den Rippchen – und das aus Lebensmitteln, die mindestens 4 Wochen abgelaufen sind. Ist günstiger. Wer scheinbar solche Mengen verputzen kann, der muss eben gucken wo er bleibt. Andreas scheint erst mal wie ein unscheinbarer Grottenolm, der immer zu überlegen scheint, was jetzt gerade an der Situation nicht ganz richtig ist.
Noch bevor er auf Tauschmutter Andrea trifft ist er auf 180 und verbittet sich schon mal im Voraus jegliche Einmischung. Da kennt er kein Pardon, könnte ja jede hochnäsige Zicke daherkommen und meckern, nörgeln und ihn schlecht machen und ÜBERHAUPT WAS ERLAUBT DIE SICH EIGENTLICH SACH MA!!!!!!!
Ja … und dann erst treffen die beiden aufeinander. Aber der Grottenolm ist kein bisschen ausgepowert – die Ader am Hals pulsiert immer noch. Als Andrea vorschlägt, am nächsten Tag das Bad ein bisschen zu putzen tickt der Grottenolm aus: „Das bleibt hier alles hier so wie es ist. Und es wird hier nicht dran rütteln. Egal ob du hier bist – und nicht.“ Ach so, ja – das war, nachdem er ihr „auf die Schnauze“ angedroht hat. Er brüllt noch ein bisschen weiter, aber man versteht leider nicht was er sagen will. Und auch Andrea gibt erst mal auf und zieht Leine.
Beim zweiten Treffen droht Grottenolm dem „Miststück“, wenn sie nochmal so daherkäme „kriecht sie das Letzte von den Ersten zu hören und dann so weiter!“ Auch wenn man nicht dahinterkommt WAS genau angedroht wird – es klingt fies, andrea geht.
Drittes Treffen: „Wenn´s dir nicht passt wie wir leben: Bleib da wo der Pfeffer wächst oder rutsch mir den Buckel runter.“ Andrea wartet lieber noch auf Option drei … da kommt aber nix mehr.
Viertes Treffen, ein klärendes Gespräch zum Abschied: „Du wolltest doch von Anfang an deinen Haushaltsplan bei uns reinschmeißen!“ Das gehört sich aber echt nicht, reingeschmissen wurde in die Bude wirklich schon genug.
Auch Andrea lässt sich kurz hinreißen und meint, der Grottenolm hätte einen IQ wie eine Mikrobe. Der kontert wie Mann von Welt: „Wenn ich ne Mikrobe habe frag ich mich , wie ich wohl meine Ausbildung und alles geschafft habe“. Ehrlich ...? Ich frag mich auch! Vielleicht hatte er früher noch 2 Mikroben und eine ist abgehauen?
Zum Abschied gibts ein leises Servus: „Du bist für mich ne hochnäsige Schlampe und das wars dann für mich“
Für mich war´s das dann auch. Die Ohren pfeifen und ich hätte beim Schauen wohl besser die Balkontür zu gemacht – ich fürchte die Nachbarn halten uns jetzt für die vollen Assis …
Freitag, 1. April 2011
Auswanderer sucht Frau auf VOX: Daniela Katzberger gibt ihr Bestes …
… auch wenn das Beste von Frau Katzenberger irgendwie noch nicht wirklich für eine solide Moderation reicht. Aber wahrscheinlich wollte kein anderer diesen Quark moderieren und „die Katze“ braucht neben ihren neuen „Brüscht“ eben noch ein bisschen Publicity.
Und einen Kerl braucht sie offiziell auch – aber das gehört in ihre eigene Sendung, die läuft übrigens hier im Vorprogramm. Zum Anheizen quasi, denn so hat man bis die Auswanderer drankommen bereits ausreichend Bauch, Beine, Po gesehen und kann sich auf die wirklich (!) wichtigen Dinge konzentrieren.
Die tollen Landschaftsbilder zum Beispiel. Die gehen ja dem großen Bruder „Bauer sucht Frau“ völlig ab – da sieht man höchstens mal einen zerfallenen Hof voller Hühner nebst zahnlosem Bauern oder auch gerne bayerische Kleinstdörfer mit 21 Einwohnern (alle aus einer einzigen Familie – seit etwa 150 Jahren).
Beim Einschalten sehe ich erst mal Geschäftsmann Eberhard in China, beim Frühstück. Es gibt klebrige, weiße Teigtaschen, gefüllt mit fleischhaltigem, asiatischem Allerlei. Dermaßen magenfreundlich auf Touren gebracht, schleppt sich die Vegetarierin Tanja mit ihm durch eine Markthalle und fängt prompt beim Anblick geschlachteter Hühner und lebendigen Fischen das Heulen an. Die weiß auch nicht was sie will …
Auf den Philippinen lebt Hotelmanager Michael. Der starrt aber eigentlich nur die ganze Zeit die beiden Kandidatinnen an und weil die Sendung ja auch mal ein bisschen mehr Haut brauchen könnte, lädt er beide zum Tauchen im Pool ein.
Der Souvenir-Industrielle Florian in Neuseeland ist erst 27, muss aber schon mal langsam via TV nach einer Frau suchen. Neuseeland gibt’s sowas vielleicht nicht ausreichend, wer weiß. Er lässt sich Julia aus Hannover einfliegen und verspricht ihr – sollte sie bleiben – jeden 2. Tag ein Sektfrühstück.
Kaum zu glauben – aber viel mehr gibt diese Sendung wirklich nicht her. Man könnte sich jetzt ärgern, kein „gutes“ Buch gelesen oder endlich mal die Steuererklärung gemacht zu haben in der Zeit. Auch Schrankauswischen wär ne tolle Alternative gewesen. Da kommt nämlich meistens Zeug zum Vorschein, das echt für Überraschungen sorgt. Wär doch prima.
Und einen Kerl braucht sie offiziell auch – aber das gehört in ihre eigene Sendung, die läuft übrigens hier im Vorprogramm. Zum Anheizen quasi, denn so hat man bis die Auswanderer drankommen bereits ausreichend Bauch, Beine, Po gesehen und kann sich auf die wirklich (!) wichtigen Dinge konzentrieren.
Die tollen Landschaftsbilder zum Beispiel. Die gehen ja dem großen Bruder „Bauer sucht Frau“ völlig ab – da sieht man höchstens mal einen zerfallenen Hof voller Hühner nebst zahnlosem Bauern oder auch gerne bayerische Kleinstdörfer mit 21 Einwohnern (alle aus einer einzigen Familie – seit etwa 150 Jahren).
Beim Einschalten sehe ich erst mal Geschäftsmann Eberhard in China, beim Frühstück. Es gibt klebrige, weiße Teigtaschen, gefüllt mit fleischhaltigem, asiatischem Allerlei. Dermaßen magenfreundlich auf Touren gebracht, schleppt sich die Vegetarierin Tanja mit ihm durch eine Markthalle und fängt prompt beim Anblick geschlachteter Hühner und lebendigen Fischen das Heulen an. Die weiß auch nicht was sie will …
Auf den Philippinen lebt Hotelmanager Michael. Der starrt aber eigentlich nur die ganze Zeit die beiden Kandidatinnen an und weil die Sendung ja auch mal ein bisschen mehr Haut brauchen könnte, lädt er beide zum Tauchen im Pool ein.
Der Souvenir-Industrielle Florian in Neuseeland ist erst 27, muss aber schon mal langsam via TV nach einer Frau suchen. Neuseeland gibt’s sowas vielleicht nicht ausreichend, wer weiß. Er lässt sich Julia aus Hannover einfliegen und verspricht ihr – sollte sie bleiben – jeden 2. Tag ein Sektfrühstück.
Kaum zu glauben – aber viel mehr gibt diese Sendung wirklich nicht her. Man könnte sich jetzt ärgern, kein „gutes“ Buch gelesen oder endlich mal die Steuererklärung gemacht zu haben in der Zeit. Auch Schrankauswischen wär ne tolle Alternative gewesen. Da kommt nämlich meistens Zeug zum Vorschein, das echt für Überraschungen sorgt. Wär doch prima.
Freitag, 25. März 2011
Dr. Megavolt bei Germanys next Topmodel – dazu Jorge, Heidi und Thomas Rath: warum bitte schau ich nicht Frauentausch?
Der Donnerstag gehört ja eigentlich traditionell RTL 2, wo Frauen, Mitbewohnerinnen (mit und ohne Sex), Patchwork-Mamis oder schwule Ersatzmutti-Schwestern durch das Land getauscht werden. Wär ich bloß dabei geblieben …
Aber: So eine Folge Germanys next Topmodel wirkt heilsam auf die Seele einer Enddreißigerin, die bei „Forever Young“ feuchte Augen bekommt, ihren neuen Kolleginnen vom Mauerfall und über Tschernobyl erzählen muss („wie war das eigentlich damals“) und die bei der Erfindung von Worten wie „Affengeil“ schon wusste was „geil“ eigentlich heißt.
Heilsam also deshalb, weil diese wahlweise quietschenden, meckernden oder jammernden Kleiderhäufchen total abschreckend auf jeden noch so sanften Anflug melancholischer Midlife-Laune wirken. Die eine kriegt das schönere Kleid, die andere immer das tollste Lob, die nächste ist zu frivol und überhaupt sind die alle voll fiiiiies … Das sind Probleme, die ich gar nie wieder haben wollte. Und auch keinen Designer wie Thomas Rath, der andauernd „Hey Gööhööööörls“ in die Runde näselt.
Allerdings ist mir auch in meiner Jugend glücklicherweise kein Jorge begegnet, der in High -Heels und strengem Graue-Büromaus Kostüm ungefragt vor meiner Nase gehinternwackelt hat.
Und man hat mich noch niemals in einen Käfig gesperrt, der von Dr. Megavolt attackiert wird. Ja richtig gelesen: Dr. Mega-Volt. Der Science-Fiction-Clown im Alu-Kostüm, der fiese 200.000 Volt Blitze auf den Käfig abschoss. Was natürlich total gefährlich war.
Und wenn da was passiert wär? Hmm, vielleicht wären dann Professor Defibrillatus und Admiral Hansaplast in ihrem Captain Sanitas-Tatütata-Mobil zur Hilfe geeilt?
Tja also … eine Steigerung des Schwachsinns ist immer möglich. Spätestens nächste Woche bei Frauentausch!
Aber: So eine Folge Germanys next Topmodel wirkt heilsam auf die Seele einer Enddreißigerin, die bei „Forever Young“ feuchte Augen bekommt, ihren neuen Kolleginnen vom Mauerfall und über Tschernobyl erzählen muss („wie war das eigentlich damals“) und die bei der Erfindung von Worten wie „Affengeil“ schon wusste was „geil“ eigentlich heißt.
Heilsam also deshalb, weil diese wahlweise quietschenden, meckernden oder jammernden Kleiderhäufchen total abschreckend auf jeden noch so sanften Anflug melancholischer Midlife-Laune wirken. Die eine kriegt das schönere Kleid, die andere immer das tollste Lob, die nächste ist zu frivol und überhaupt sind die alle voll fiiiiies … Das sind Probleme, die ich gar nie wieder haben wollte. Und auch keinen Designer wie Thomas Rath, der andauernd „Hey Gööhööööörls“ in die Runde näselt.
Allerdings ist mir auch in meiner Jugend glücklicherweise kein Jorge begegnet, der in High -Heels und strengem Graue-Büromaus Kostüm ungefragt vor meiner Nase gehinternwackelt hat.
Und man hat mich noch niemals in einen Käfig gesperrt, der von Dr. Megavolt attackiert wird. Ja richtig gelesen: Dr. Mega-Volt. Der Science-Fiction-Clown im Alu-Kostüm, der fiese 200.000 Volt Blitze auf den Käfig abschoss. Was natürlich total gefährlich war.
Und wenn da was passiert wär? Hmm, vielleicht wären dann Professor Defibrillatus und Admiral Hansaplast in ihrem Captain Sanitas-Tatütata-Mobil zur Hilfe geeilt?
Tja also … eine Steigerung des Schwachsinns ist immer möglich. Spätestens nächste Woche bei Frauentausch!
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