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Das beste/schlechteste aus Trash TV und mehr - sehr genau angeschaut und freundlich kommentiert ...
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Samstag, 10. Dezember 2011

Schwer verliebt auf SAT 1: Der flotte Flötist Andreas und Sandra, erst Eis dann wird's heiß

Der flotte Flötenspieler Andreas hat heute seinen nörgeligen Tag. Er richtet zwar brav das von SAT 1 vorgeschriebene Frühstück, über das sich Sandra auch pflichtbewusst freut. Doch kaum stellt sie die obligatorische Kuppelshow-Fühstücksfrage "Was gibt es denn?" aktiviert sie die Stichel-und-Nörgel-Endlosschleife beim Flötisten. Er hat nu erst mal Truthahnsalami gekauft, denn "wir müssen ja beide ein bisschen aufpassen". Genau hingeschaut wird schnell klar, dass die Zeit des Aufpassens für beide schon lange vorbei sein muss.
Ein spannender Dialog entspinnt sich erst, als Andreas endlich von der Geflügelwurst zu den Cookies mit Sprühsahne wechselt. Man gönnt sich was, die Stimmung lockert sich und Sandra zeigt Fotos von zuhause ... von ihrer Küche erst mal. Andreas staunt: "Oh schön. Und das ist wohl dein Fernseher?" Sandra: "Nee, die Mikrowelle". Feine Unterschiede.
Weil der Spielmannszug heute frei hat, gehen Andreas und Sandra ins Spaßbad. Bei strahlendem Mistwetter turnen die beiden durch das Freibad. Andreas gefällt Sandra, denn sie trägt "wenigstens keinen bunten Badeanzug". Das sind mal Mindestanforderungen ... Andreas sollte ja um alles froh sein, dass zwei Arme und Beine hat und ausreichend Hirnzellen, um stehen und sprechen zu können, ohne sich in die Hose zu kacken. Da darf bei den beiden Intelligenz-Verweigerern jetzt aber nix mehr passieren in der Hinsicht.
Weil sie nach dem Cookie-Sprühsahne-Frühstück grad noch so schön am Aufpassen sind, bestellen sie gleich mal einen doppelten Eisbecher. Die Kugel inspirieren Spaßbad-Macho Andreas zu seiner "Kugel"-Vorliebe, mit Nase in Sandras Dekollteé. Passt ihm also auch nicht so recht, dürften kleiner sein.


Am allerwenigsten passt ihm dann aber, als sie vorschlägt, er könne sich nach Jahren der Abstinenz vom Berufsleben doch noch in diesem Leben mal wieder einen Job suchen. Da geht es nicht um Kritik die er nicht hören will oder um ungerechtfertigte Einmischung - er vermutet, dass Sandra nur einen Versorger sucht. Ja, da wär Andreas ja nun wirklich die erste Adresse am Platz.

Freitag, 8. April 2011

Klare Ansagen bei Frauentausch auf RTL 2: Andreas eskaliert aber keiner versteht´s

Donnerstagabend – die Wahl zwischen Topmodels und Frauentausch fällt mir heute nicht schwer. Heute brauch ich deftige Kost … und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Tauschfamilien: Die beiden Arbeit suchenden Sandra und Andreas aus Leipzig (stopp – ja, hier sind die Antihelden der Folge schon klar) und Andrea und Matthias aus Berlin.
Sandra hat entspannte 180 Kilo auf den Rippchen – und das aus Lebensmitteln, die mindestens 4 Wochen abgelaufen sind. Ist günstiger. Wer scheinbar solche Mengen verputzen kann, der muss eben gucken wo er bleibt. Andreas scheint erst mal wie ein unscheinbarer Grottenolm, der immer zu überlegen scheint, was jetzt gerade an der Situation nicht ganz richtig ist.
Noch bevor er auf Tauschmutter Andrea trifft ist er auf 180 und verbittet sich schon mal im Voraus jegliche Einmischung. Da kennt er kein Pardon, könnte ja jede hochnäsige Zicke daherkommen und meckern, nörgeln und ihn schlecht machen und ÜBERHAUPT WAS ERLAUBT DIE SICH EIGENTLICH SACH MA!!!!!!!
Ja … und dann erst treffen die beiden aufeinander. Aber der Grottenolm ist kein bisschen ausgepowert – die Ader am Hals pulsiert immer noch. Als Andrea vorschlägt, am nächsten Tag das Bad ein bisschen zu putzen tickt der Grottenolm aus: „Das bleibt hier alles hier so wie es ist. Und es wird hier nicht dran rütteln. Egal ob du hier bist – und nicht.“ Ach so, ja – das war, nachdem er ihr „auf die Schnauze“ angedroht hat. Er brüllt noch ein bisschen weiter, aber man versteht leider nicht was er sagen will. Und auch Andrea gibt erst mal auf und zieht Leine.

Beim zweiten Treffen droht Grottenolm dem „Miststück“, wenn sie nochmal so daherkäme „kriecht sie das Letzte von den Ersten zu hören und dann so weiter!“ Auch wenn man nicht dahinterkommt WAS genau angedroht wird – es klingt fies, andrea geht.
Drittes Treffen: „Wenn´s dir nicht passt wie wir leben: Bleib da wo der Pfeffer wächst oder rutsch mir den Buckel runter.“ Andrea wartet lieber noch auf Option drei … da kommt aber nix mehr.
Viertes Treffen, ein klärendes Gespräch zum Abschied: „Du wolltest doch von Anfang an deinen Haushaltsplan bei uns reinschmeißen!“ Das gehört sich aber echt nicht, reingeschmissen wurde in die Bude wirklich schon genug.
Auch Andrea lässt sich kurz hinreißen und meint, der Grottenolm hätte einen IQ wie eine Mikrobe. Der kontert wie Mann von Welt: „Wenn ich ne Mikrobe habe frag ich mich , wie ich wohl meine Ausbildung und alles geschafft habe“. Ehrlich ...? Ich frag mich auch! Vielleicht hatte er früher noch 2 Mikroben und eine ist abgehauen?
Zum Abschied gibts ein leises Servus: „Du bist für mich ne hochnäsige Schlampe und das wars dann für mich“
Für mich war´s das dann auch. Die Ohren pfeifen und ich hätte beim Schauen wohl besser die Balkontür zu gemacht – ich fürchte die Nachbarn halten uns jetzt für die vollen Assis …