Teasertext

Das beste/schlechteste aus Trash TV und mehr - sehr genau angeschaut und freundlich kommentiert ...

Sonntag, 19. Januar 2014

Nächster Skandal im RTL Dschungelcamp: Keiner schreit hier die Ratten an, Froillein!

Es war abzusehen, dass Larissa das Dauer-Dschungelprüfungs-Opfer werden wird. War die fiese Knappik ja damals auch, oder der zappelige Kübelböck oder wie sie nicht alle hießen im Lauf der Jahre. Jetzt ist die Larissa am Start und wieder haben wir jemanden gefunden, der uns wie kein anderer Campbewohner auf die Klöten geht. Heißt: Nächste Dschungelprüfung bitte.
Und natürlich wird es nicht Larissas letzter Einsatz gewesen sein. Der letzte Einsatz der mitspielenden Viecher allerdings schon. Als ordinäre, friedliebende australische Zuchtratte in ein dunkles Loch geworfen zu werden und böse wirken zu müssen ist das eine. Sich von einer hysterischen deutschen Sozial-Legasthenikerin anschreiben zu lassen ... das ist nun wirklich zu viel. Denn Larissa hat zwar vor in die Höhle zu kriechen, kreischt aber erst mal in die Gänge rein. Damit - Achtung - die Ratten Angst bekommen! Und weglaufen. Wegen dem Kreischen. Ja. Davon hört man oft. Ganz ganz oft. Verängstigte Ratten hat man schon oft durch die Städte irren sehen - auf der Suche nach einem ruhigen Plätzchen.
Man kann jetzt von Larissas Taktik halten was man will (jede Theorie hat ihre Anhänger ...) - aber immerhin hat sie damit großes Improvisationstalent bewiesen. Denn eine Strategie hatte sie ja bis dato nicht. Wer kann auch damit rechnen, dass dieser fucking Dschungel ein scheiß fucking Dschungel ist? Larissa halt nicht: "Ich dachte das wär ein Fake-Dschungel und jetzt schau dir die Scheiße hier an". Sie gelobt, ihren nächsten Vertrag VOR der Unterzeichnung zu lesen. Oder vom Diakonie-Bufti lesen zu lassen.

Denn wie Winfried ganz arg richtig bemerkt: "Solche Fälle haben normalerweise betreutes Wohnen."

Samstag, 18. Januar 2014

Ich bin ein Star holt mich hier raus: Skandal, RTL setzt uns auf TV-Tittenentzug!

So wenig Brust, Nippel und Arsch (also wirkliche Hinterteile) hat man auf RTL wirklich selten. Zwischen dem Overload in nachmittäglichen Reality-Soaps und Tratsch-Formaten muss erst mal das Dschungelcamp kommen, um die Nackedei-Dichte zu reduzieren. Das geht ja schon mal gut los. Was bleibt da noch ... Hmm, was soll man sagen.
Ich sage nur Larissa Marolt und schon ist alles klar. Wie von RTL forciert, hat sie noch vor dem Einzug das Nervenkostüm aller 7 Millionen "Nööö, so´n Scheiß schau ich doch nicht"-Zuschauer ramponiert. Und das der 10 bekennenden Zuschauer auch. Unter anderem meines - und das hält eigentlich was aus. Jede Woche eine Folge Frauentausch, dazu eine Folge "Schwer verliebt" und ganz konsequent immer mal wieder die Geissens ... ja das hinterlässt einige Spuren. Dennoch: ich schaffte 10 Minuten bis zum ersten, dringend notwendigen Schnaps.
Bis dahin wusst ich folgendes:
Der Wendler ist "die geilste Sau der Welt" und wird RTL verklagen. Wegen irgendwas.
Mola hat "eine geringe Toleranzschwelle gegen Dummheit". Hmmm, muss sich dann wohl jeden Tag etwa 20 Stunden auf die Fresse hauen!?
Tanja kann eigentlich nur Grimassen ziehen. Soll witzig sein. Ist aber peinlich.
Die Stöckel kann schön seine Wimpern tuschen.
Gabby hat die geilsten Titten im Camp und wird sicher das Feuchte-Traum-Fummel-Opfer von Dr. Angelini, der außer grinsen eigentlich auch nix weiter kann.
Und Frau Drews ist irgendwie nicht vorhanden.
Winfrieds erster Satz ist ein wohltuendes "Nö, mich kennt auch keiner".
Ja und dann haben wir eben noch Larissa. Die österreichische Top-Model-Gewinnerin ("da gibt´s eben nicht so viele Menschen"), das im Hubschrauber den Piloten bittet, doch mal ein bisschen Radio anzumachen. Eigentlich fällt einem schon hier dazu nix mehr ein. Aber ich wollte ihr noch ne Chance geben. Mein Wille reichte bis hierhin:
"Es gibt ja Menschen die im Dschungel leben, die Ureinwanderer"
Nö, da war auch bei mir Feierabend. Einziger Lichtblick: Melanie.
Gut, erst mal ist aber auch noch unklar, wer in dieser Staffel die Nackt-Klausel im Vertrag hat. Solange es nicht Winfried ist ....

Dienstag, 14. Januar 2014

SAT 1: Schwer verliebt. Erik, Melanie und Daniel - neue Trottel in alten Mustern.

Jetzt endlich bei "Schwer verliebt": Auch SAT 1 hat jetzt eine Beate. Nur ist die hier nicht weiblich, nah am Behindertenausweis und irgendwie verwachsen - sondern männlich, nah am Behindertenausweis und irgendwie verwachsen. Die Sprache ist vom frommen Erik.
 Der kugelschreibersammelnde Kirchgänger kommt zwar kaum noch aus seiner wundgepupsten Polstergarnitur, muss jetzt aber in die Tschechische Republik. Weil "viele Damen in Tschechien sprechen auch deutsch". Klar, schnell nen Becher Wackelpeter in die Tasche, Mutti an die Hand und los nach Karlsbad. Dort wartet die blonde Radke. Erik gazt eine tschechische Begrüßung "lazedanotschedra" - nur ein Wort, eine Stimmlage und ich glaub sogar nur eine Silbe irgendwie. Mama Christa weiß sofort: "Die ist zu flott für Erik". Heißt auf Normalmenschendeutsch: "Diese Frau hat einen Behinderungsgrad unter 80%, es sind noch alle Gliedmaßen dran und eine Prostituierte hat auch Schmerzgrenzen ... was soll die mit dem Trottel?!" Gesunder Realismus wär das ja mal.

Die schlagfertige Schlagerprinzessin Melanie (28) empfängt als ersten Kandidaten - oder wie sie sagt, "Bewerber", den feschen Frank (23). Der adrette Anzugträger kommt gleich auf den Punkt: "Hallo ich bin der Frank. Ich bin Single". Das wäre nun erstens nicht nötig gewesen zu erwähnen (obwohl ... jeden Tag steht auch irgendwo eine verzweifelte Ungefickte auf ...) und ist zweitens absolut irrelevant - Melanie würd eh alles bumsen, was ihr zwischen die Haxen gerät. So oder so. Und wo die Muschi schon mal so schön juckt und der Frank so einen tollen weißen Anzug trägt, darf/soll/muss der Knabe mit Mösenmäuschen Melanie das Doppelbett teilen. Währenddessen freut sich "Bewerber" Nummer 2, der softe Industriekaufmann Sven (35), dass dieser zwangserotische Kelch weit an ihm vorbei gegangen ist. Fast 5 Liter Schweiß hat er in die gute Küchen-Sitzgarnitur geschwitzt ... und grad nochmal Glück gehabt. Aber Achtung: Melanie will "gerne mal durchwechseln. Wär doch lustig"! Sicher, Mädchen ... das wär´s!
Der ruhige Rapper Daniel (29) hat vordergründig das große Los gezogen. Und das heißt Ina und Julia. Er hat sich zwei Frauen eingeladen, die im "wahren Leben" miteinander befreundet sind und sich eine Gehirnzelle teilen. Diese beiden Damen im Großraumdisco-Krawallschlampen-Look werden dem knuddeligen Kappenträger noch Freude machen. Vor allem, wenn mal eine von beiden gehen muss ... die verbleibende Gehirnzelle reicht womöglich nicht zum Wasser halten. Naja, müssen sie halt bis zum großen Bums-Finale trocken gehalten werden. Oder es wird eben gleich in der Wanne getrieben. Sicher telegen!

Donnerstag, 21. November 2013

RTL, Bauer sucht Frau: Ein Schäfchen für Steffen, Haue für Hohlpfosten Helmut

So viel neues bei Bauer sucht Frau ... da möcht man gar nicht mehr aufhören sich zu wundern:  drastische Alliterations-Minimierung, eine lesbische Bäuerin und der ein oder andere Kandidat soll sogar mehr als zwei Hamster besitzen - auch der offensiv landwirtschaftlich eher schmal beleckte "Kleintierbauer". Genug gewundert - hier der längst überfällige und wie lästerliche Blick auf den ersten teil des RTL-Verheizmaterials.
Hobbybauer Helmut (58) hat vor allem eines: Einen eintönigen Speiseplan. Blutwurst muss bei! Beim Frühstück (gemischter Blutwurst-Teller), beim Picknick (Blutwurst und Marmorkuchen) und am Abend (Rührei mit Blutwurst). Er brpüstet sich von Angi aus Berlin damit, dass er jede Wurst mit Namen kannt. Das ist sexy. Genau wie sein Kompliment: "Du bist die geborene Schweinefrau". Ja Hallo - da geht er in die Vollen. Scheiß auf Blumen, Pralinen und das ganz bitte-fick-mich-halt-endlich-Gejodel geschlechtsreifer Kerle! Hier - der Helmut haut´s raus! So gehört sich das aufm Land. Da wird die Bäuerin nass im Tanga ... nur die Berlinerin Angi eben nicht. Als er ihr dann bei einer frischen Blutwurst im Heu ein Liebesgedicht verliest ist die Schlacht verloren. Angi: "Hast du das jetzt extra für mich geschrieben?", Helmut: "Nönaajanö , halt für die Frau meines Herzens ". Und Feierabend. Trottel!
Auch nicht gerade das hellste Lichtlein unter der Sonne ist der tierliebe Thüringer Steffen (32). Er mag von allen Hofbewohnern seine Schäfchen am liebsten. Nicole ist da genau die richtige - mit ihren 250 Kilo Lebend-Wackel-Masse meint sie nämlich: "Ich bin auch ein Schäfchen ... dann können wir ja mal kuscheln..." Fette Ansage - und das Ticket zur Hofwoche. Da gibts erst mal 2 sahnige Creme-Torten von der lieben Mama (Nicole:"Die Mutti was die Mutti is vom Steffen find ich nett") und im Gästezimmer ein großes Hallo per Porno-Wandkalender. Steffen: "Ich hatte ja bisher nix anderes". Und jetzt? Jo, jetzt hat er tatsächlich GANZ was anderes als die heißen, Größe 34 mit Titten-Implantat gepimpten Kalendergören. Nämlich ein 250 Kilo-"Schäfchen". Die findet den schüchternen Steffen aber total männlich - immerhin spielt der Mann mit einer Modelleisenbahn. Männerhobby. Und er ist Feuerwehrmann.
 Gut ... er wird im Probeeinsatz fast vom Schlauch erschlagen, aber trotzdem versäumt Plauzenpüppi "Schäfchen" keine Gelegenheit, euphorisiert quiekend an Steffens mageren Oberarmen zu kneten. Als hätte sie Hoffnung, da könnte dann noch was wachsen. Hoffentlich ist er anderswo aggressiver bestückt - sonst knetet ihm das Schäfchen nen Wolf!
Und damit sein Schäfchen auch kapier, was er sonst so tut, erklärt er: "Unsere Tiere werden alle geschlachtet .... auchßer die Katzen..."

Mittwoch, 16. Oktober 2013

RTL: Schwiegertochter gesucht. Akki hat Sex, Jan hat Elke, Michael hat nur noch 2

Die ersten haben sich gefunden  und dürfen sich gegenseitig gleich mal öffentlich telegen entjungfern. Gehört ja dazu, wenn es auf RTL läuft. Mal abgesehen von angeblich "langen Küssen" die - gemäß Sabberfaktor - eher unter "kurzer Dusche" laufen müssten.
So wie beim ehrlichen Entsorger Akki aus dem malerischen Münsterland. Allein bei der Beschreibung könnt ich ja schon den Sonntagsbraten wieder zurück in die Kaserolle kotzen. Gleiches beim zungenlastigen Geknutsche zwischen Akki und Nadine beim Stärkungsfrühstück nach der ersten gemeinsamen Nacht (Fresse aufreißen, Zunge rausstrecken und dabei mit der Zugenspitze wackeln - dann Mund auf Mund genauso weiter bis die Kamera aus ist ...). Beide im pastelligen Frottee noch im Bett sitzend, wird abwechselnd die Wurstschnitte beziehungsweise der jeweils andere eingespeichelt. Noch nicht lecker genug, wirft Akki das Kopfkino an: " ... weil ich jetzt keine Jungfrau mehr bin, bin ich natürlich jetzt mehr Mann geworden." Ich unke, er ist von einem "Mann" so weit entfernt wie ...  Daisy Duck?
Weniger romantisch geht´s beim patenten Platzwart Michael zu. Von seinen drei Damen muss eine gehen, er wählt Augenring-Ulrike. Wir erinnern uns: Augenringe bis zum Boden, Titten bis zum Boden, Ohrwatschel bis zum Boden.Der herzliche Hausmeister findet zwar alle "sympathisch und vernünftig" und wer schätzt nicht ausgerechnet diese Attribute bei zukünftigen Gespielinnen ... aber die Ulrike verliert. Mutti Gisela kann das gut heißen, denn es "hat vom Körpergewicht her und so" nicht getaugt mit der Uli. Oder so gesagt: "Es mag welche geben die DAS mögen, aber Michael ... für den ist das nix!"
Jan, der markante Museumswärter aus dem 16.Stock ist mal wieder alleine. War alles nix mit den Ladies. Da zaubert Vera noch prompt die einfühlsame Elke aus dem Mützchen. Sieht genauso garstig aus wie die anderen (wenn nicht noch einen Ticken mehr) ist aber vielleicht einen Hauch verzweifelter. Genau wie Jan. Also lässt der sächsische Sprichwortfreund ein paar mehr oder weniger passende Redewendungen in die Szene krachen (weil: "die bringen Schwung in die Bude"). Dann schnappt er sich die Alte und man geht zum See. Aber nicht das RTL-bewährte Picknick steht auf dem Plan - sondern enten füttern. Gut, halt ohne Enten. Aber da hat man eben keinen Einfluss drauf. Das Brot kann man auch so in den Tüpmpel pfeffern. Wen juckts!? Der sympathische Sachse beschreibt es so: "Ich wollt Enten füttern ... aber es kamen keine". Elkes Tipp: "Ruf sie doch mal". Jan: "...  Hey! ... habt ihr Hunger?"

Zum Schluss eine Weisheit  aus dem fernen Alaska von Beate: "Weiß nicht ob der Bär bis ans Haus kommt. Kannst ja net reingucken in so´n Bär"
Also theoretisch kann man das schon ... aber wer will das um Himmels Willen!?

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Schwiegertochter gesucht 2013: Michael, Jan .. und Beate. Mal wieder.

Das Entsetzen auf meiner heimischen Couch war groß. Der Grund: Eine neue Alliteration drang zu mir durch. Veras Stimme aus dem Off, erst im roasroten bleib-schön-still-sitzen-Nebel dann kommts: Bayerin Beate. Ja scheiß die Wand an - die Alte rückt langsam in meine Nähe, inklusive der gräßlichen haarigen Klein-Töle, die Veras Bein so engagiert gerammelt hat. Darf man gar nicht weiter drüber nachdenken. Denken wir lieber an die muschisuchenden Muttersöhnchen (jaja, ich wollt halt auch mal wieder eine loswerden ...) 

Der aktive Angler Michael (44 / optisch 64) sucht was Naturverbundenes. Er denkt da sicher an lange Spaziergänge im grünen und ökologisch geschlachtete Frikadellen ... für mich heißt dieses "naturverbunden": Ein Plus an dunkler, filziger Körperbehaarung mit dem Mief der Jahrzehnte und Kernseife für die einmal-im-Jahr-reicht-Intimpflege. Aber auch dafür soll´s ja Liebhaber geben. Der patente Platzwart bestellt sich dann alle drei verfügbaren Damen ins Haus. Ulrike besteht von oben bis unten (leider im wahrsten Wortsinn) aus Titten, Ohren und Augenrändern. Silvia  ist einfach da und die "rotgefärbte Creolenträgerin" Antje entlockt Schwabbelbacke Michael: "Boah, was kommt denn da für ne geile Tussi?!".

Weniger überschwänglich geht es beim sympathischen Sachsen Jan zu. Bei Ira ist der Funke nicht übergesprungen und wer Jan sieht der weiß: Funken tut da mal gar nix. Niemals. Never. Heute nicht, morgen nicht und mag das Universum so alt werden wie es will - "Funke" in Verbindung mit dem markanten Museumswärter ist immer fehlgeleitet. Jeder Komet dreht ne Extrarunde um den Globus wenn Jan auf dem Balkon steht, Silvesterraketen verglühen noch vor dem Anzünden und ich glaub sogar Feuerzeuge verrecken stehenden Fußes wenn Jan auch nur die Finger danach ausstreckt. Oh Gott, sogar als Zuschauer kratz ich mich lieber ne halbe Stunde unter den nassen Achseln als diesem Langweiler zuzuschauen.

Na dann sag ich mal: Allseits frohes Scheuern!

Freitag, 6. September 2013

Schwiegertochter gesucht 2013, RTL: Prinzessin Timo und Spruchbeutel Jan

Die Erwartungen an die neue Staffel sind hoch. Nicht nur bei Beate. Die übrigens - und das nur vorneweg und ganz am Rande - nicht mehr nur als Hundefreundin, sondern jetzt auch als Hobbydichterin bezeichnet wird. Und das, ohne auch nur eine einzige Zeile in der ganzen Folge zum besten zu geben. Bei den neuen Söhnen läuft die Benameung ähnlich kreativ, aber nicht ganz so aus der Luft gegriffen ab.
Jan (49) , der markante Museumswärter aus der lauschigen Lausitz muss zum Vorspiel über die Blumenwiese staksen und ein Pusteblümchen in die Gegend hauchen. Hachjemine mag sich da manch eine denken - der alte Romantiker ... Dieses Gefühl hält genau 3 Sekunden. Dann winkt er nämlich den kleinen Flugfuscheln blinzelnd hinterher. Jo, alles klar: Vollschatten! Dann der übliche Vera-bringt-Briefe-Irrsinn, bei Kuchen, Käffschen, einer aufgeregten Mutter und einem Vaddi der schaut, als würde er all diese Menschen an seiner Kaffeetafel zum allerersten mal sehen. Eingeladen werden ausnahmslos alle Bewerberinnen. Also alle beide. Die fesche Florinda ("ein bisschen mollig aber auch mollig kann sich gut anfühlen) und Ira. Die geht so nah an Mama Edith ran, das ich vermute sich spricht in ihre Nase rein. Jan, der charmante Schlipsträger, serviert Windbeutel ("mit weniger Wind, dafür mit mehr Sahne" ... echter Schnkelklopfer) und Liebsknochen. Die sind ja so Standard wie das Picknick im Heu bei den TV-Bauern. Aber auch dazu fällt ihm was ziemlich smartes ein: "Liebesknochen weil: man soll sich ja .. bis auf die Knochen .... äh, lieben!" Genau Jan, ganz genau so heißt das.
Bei Timo (31), dem braven Bestatter, herrscht ein anderes Regiment. Mutter Anke hält die Leine, äh ich meine die Zügel in der hand: "Ich weiß, dass ich ihn verwöhnt habe und deshalb will ich, dass er in gute Hände kommt und alles so wie bisher gehandhabt wird." Prinzessin Timo schmollt hier und da mal, lässt sich aber seht gerne von Mutti den gewichtigen Arsch am Spieß hinterhertragen. Und während die Auserwählten Sandra und Tanja Grünkohl mit Pinkel essen müssen, bekommt Prinzessin Timo ein Extra-Schnitzel in die Mikrowelle geworfen. Nachtisch? Logo: Auto-Quartett. Sandra ist die Verliererin im doppleten Sinne. Bei Prinzessin Timo schon so gut wie raus und jetzt auch noch im Auto-Quartett verloren. Ja gut, freundlich gesagthat sie auch einen groben Mangel an ... ähm nun, also ... an sexualrelevanten Attributen. Ja gut: fett, blaß, teigig, häßlich. Pech gehabt. Dabei könnte Prinzessin Timo schon tolle Frauen haben. Sagt Mutter Anke. Aber er hat eben nur den falschen Beruf. Das denk ich auch.Und außerdem: Dieses proppere, weinerliche, zickige und verwöhnte Riesenbaby wird sein Leben lang sowieso keine andere als Mama wollen. Und bekommen. Und haben dürfen.