Teasertext

Das beste/schlechteste aus Trash TV und mehr - sehr genau angeschaut und freundlich kommentiert ...

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Schwiegertochter gesucht 2013: Michael, Jan .. und Beate. Mal wieder.

Das Entsetzen auf meiner heimischen Couch war groß. Der Grund: Eine neue Alliteration drang zu mir durch. Veras Stimme aus dem Off, erst im roasroten bleib-schön-still-sitzen-Nebel dann kommts: Bayerin Beate. Ja scheiß die Wand an - die Alte rückt langsam in meine Nähe, inklusive der gräßlichen haarigen Klein-Töle, die Veras Bein so engagiert gerammelt hat. Darf man gar nicht weiter drüber nachdenken. Denken wir lieber an die muschisuchenden Muttersöhnchen (jaja, ich wollt halt auch mal wieder eine loswerden ...) 

Der aktive Angler Michael (44 / optisch 64) sucht was Naturverbundenes. Er denkt da sicher an lange Spaziergänge im grünen und ökologisch geschlachtete Frikadellen ... für mich heißt dieses "naturverbunden": Ein Plus an dunkler, filziger Körperbehaarung mit dem Mief der Jahrzehnte und Kernseife für die einmal-im-Jahr-reicht-Intimpflege. Aber auch dafür soll´s ja Liebhaber geben. Der patente Platzwart bestellt sich dann alle drei verfügbaren Damen ins Haus. Ulrike besteht von oben bis unten (leider im wahrsten Wortsinn) aus Titten, Ohren und Augenrändern. Silvia  ist einfach da und die "rotgefärbte Creolenträgerin" Antje entlockt Schwabbelbacke Michael: "Boah, was kommt denn da für ne geile Tussi?!".

Weniger überschwänglich geht es beim sympathischen Sachsen Jan zu. Bei Ira ist der Funke nicht übergesprungen und wer Jan sieht der weiß: Funken tut da mal gar nix. Niemals. Never. Heute nicht, morgen nicht und mag das Universum so alt werden wie es will - "Funke" in Verbindung mit dem markanten Museumswärter ist immer fehlgeleitet. Jeder Komet dreht ne Extrarunde um den Globus wenn Jan auf dem Balkon steht, Silvesterraketen verglühen noch vor dem Anzünden und ich glaub sogar Feuerzeuge verrecken stehenden Fußes wenn Jan auch nur die Finger danach ausstreckt. Oh Gott, sogar als Zuschauer kratz ich mich lieber ne halbe Stunde unter den nassen Achseln als diesem Langweiler zuzuschauen.

Na dann sag ich mal: Allseits frohes Scheuern!

Freitag, 6. September 2013

Schwiegertochter gesucht 2013, RTL: Prinzessin Timo und Spruchbeutel Jan

Die Erwartungen an die neue Staffel sind hoch. Nicht nur bei Beate. Die übrigens - und das nur vorneweg und ganz am Rande - nicht mehr nur als Hundefreundin, sondern jetzt auch als Hobbydichterin bezeichnet wird. Und das, ohne auch nur eine einzige Zeile in der ganzen Folge zum besten zu geben. Bei den neuen Söhnen läuft die Benameung ähnlich kreativ, aber nicht ganz so aus der Luft gegriffen ab.
Jan (49) , der markante Museumswärter aus der lauschigen Lausitz muss zum Vorspiel über die Blumenwiese staksen und ein Pusteblümchen in die Gegend hauchen. Hachjemine mag sich da manch eine denken - der alte Romantiker ... Dieses Gefühl hält genau 3 Sekunden. Dann winkt er nämlich den kleinen Flugfuscheln blinzelnd hinterher. Jo, alles klar: Vollschatten! Dann der übliche Vera-bringt-Briefe-Irrsinn, bei Kuchen, Käffschen, einer aufgeregten Mutter und einem Vaddi der schaut, als würde er all diese Menschen an seiner Kaffeetafel zum allerersten mal sehen. Eingeladen werden ausnahmslos alle Bewerberinnen. Also alle beide. Die fesche Florinda ("ein bisschen mollig aber auch mollig kann sich gut anfühlen) und Ira. Die geht so nah an Mama Edith ran, das ich vermute sich spricht in ihre Nase rein. Jan, der charmante Schlipsträger, serviert Windbeutel ("mit weniger Wind, dafür mit mehr Sahne" ... echter Schnkelklopfer) und Liebsknochen. Die sind ja so Standard wie das Picknick im Heu bei den TV-Bauern. Aber auch dazu fällt ihm was ziemlich smartes ein: "Liebesknochen weil: man soll sich ja .. bis auf die Knochen .... äh, lieben!" Genau Jan, ganz genau so heißt das.
Bei Timo (31), dem braven Bestatter, herrscht ein anderes Regiment. Mutter Anke hält die Leine, äh ich meine die Zügel in der hand: "Ich weiß, dass ich ihn verwöhnt habe und deshalb will ich, dass er in gute Hände kommt und alles so wie bisher gehandhabt wird." Prinzessin Timo schmollt hier und da mal, lässt sich aber seht gerne von Mutti den gewichtigen Arsch am Spieß hinterhertragen. Und während die Auserwählten Sandra und Tanja Grünkohl mit Pinkel essen müssen, bekommt Prinzessin Timo ein Extra-Schnitzel in die Mikrowelle geworfen. Nachtisch? Logo: Auto-Quartett. Sandra ist die Verliererin im doppleten Sinne. Bei Prinzessin Timo schon so gut wie raus und jetzt auch noch im Auto-Quartett verloren. Ja gut, freundlich gesagthat sie auch einen groben Mangel an ... ähm nun, also ... an sexualrelevanten Attributen. Ja gut: fett, blaß, teigig, häßlich. Pech gehabt. Dabei könnte Prinzessin Timo schon tolle Frauen haben. Sagt Mutter Anke. Aber er hat eben nur den falschen Beruf. Das denk ich auch.Und außerdem: Dieses proppere, weinerliche, zickige und verwöhnte Riesenbaby wird sein Leben lang sowieso keine andere als Mama wollen. Und bekommen. Und haben dürfen.



Dienstag, 9. Juli 2013

Mama Mia - wer heiratet meinen Sohn? Oder: Oh leck, wer hält den Scheiß aus?

Das Sommerloch ist toll. Immerhin beschert uns diese Zeit mehr als immer noch geilere Headlines auf der Bild-Tielseite ... man sichtet auf einmal UFOs, Amerikaner bespitzeln die Welt (na wer hätte aber auch an sowas gleich gedacht) ... kurz: der geistig-intellektuelle-Stillstand wird für einige Wochen salonfähig. Denn immerhin ist der durchschnittliche Bürger mit schwitzen, Rasen mähen und den nassen Arsch kratzen beschäftigt. Brillanter Nährboden also für Sendungen wie "We love Lloret", Frauentausch-im Endlos-Loop oder für den neuesten Mist: Mama Mia - Wer heiratet meinen Sohn? Das Konzept ist einfach: Junger Mann fliegt mit Mama nach Thailand. Dort gibt's keine Nutten oder Ladyboys serviert (das erledigte schon der Nachbarsender) sondern ganz "normale" Frauen und Männer (ja logo: Quotentucke ist mit bei - was Inka Bause kriegt, kriegen die Mutter-Sohn-Duette allemal) und dann geht's weiter a la Bachelor, nur ohne Rosen. Dafür genauso langweilig.

Fabio (28) ist Pizza-Akrobat. Ja leck mich am Arsch, dem Himmel sei Dank! Das Zuschauer-Erbesen-Hirn kann weiter entspannen: Italiener = Name passt, pizzaaffiner Job, wirft mit Hefeteigklumpfen, plus Eros Ramzotti der dezent im Hintergrund zu hören ist. Aaaah, herrlich. Nicht auszudenken, wenn wir ins Denken kämen. Fabio denkt ja auch eher wenig. "Wohne noch Hotel Mama, male gucke wie weitergeht .. vielleicht ... Hotel Frau?"

Tom (26) wär ohne Mami Doro total hilflos. Mutti hat zwei Möpse - ja haha,voll witzig und so, alle Mopswitze haben wir nun auch im ersten Einspieler schon durch. Abgehakt. Mutter und Sohn sind eben total hammermäßig drauf - Doro: "Wir sind lustig und elastisch im Charakter". Tom ist wohl eher der Pragmatiker - immerhin schickt ihm der Sender die ehemalige Miss Dortmund vor sein balzwilliges Wüstchen, was er nur kommentiert mit: "Die isst nicht viel. Die isst nicht, sonst wär sie nicht Miss Dortmund. Sparste Geld"

Kai-Uwe (34) ist ein PR-Fachmann und auf dem roten Teppich zuhause. Weiß aber leider nicht was Pole-Dance ist ... und sagt deshalb immerzu "Pool-Dance", was für mich was von rentnergeeigneter Aquagymnastik im städtischen Hallenbad hat. Kai-Uwes Niveau wie ich finde. Am Abend gehts zum Clubbing ("Das ist auch die Stage wo ich mich wohl fühle") und die Entscheidung welche der Frauen gehen muss fällt ihm doch schwer. Aber Kai-Uwe ist ein Mann mit viel innerer Weisheit: "Man muss Entscheidungen treffen im Leben. Dafür ist das Leben ein Leben."
Ich ich weiß grad wieder, wofür ne Fernbedienung ne Fernbedienung ist.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Real Reality: Die Baubinde bei Rock im Park - besser als jede Soap

Wer also bisher dachte, ich könne nur über die armen, ausgenutzten und vielleicht etwas naiven Existenzen lästern, die von RTL, SAT1 und Co als abgewrackte Quotenhuren missbraucht werden ... den könnt ich jetzt überraschen. Denn: Die Bauchbinde wagt sich ins reale Leben - fernab von allen gecasteten Lebensunfähigen, fickentwöhnten Bauern, adipösen Hartz 4ern, sabbernde Sozialversagern, hängetittige Tauschmütter und ... natürlich, fern von Beate.
In dem Bewusstsein, dass uns die Privaten ja eh nur gescriptete Dialoge, ausgewählte Schauspieler und geplante Szenen vorsetzen, dachte man ja immer: Die Realität sieht anders aus.
Und jetzt scheiß mal echt die Wand an: Tut sie nicht!
 Tag 1 bei Rock im Park: Ich erwarte besoffene Abiturienten, jeder einzelne blau wie 20 Russen an der Strandbar. Passt. Ich erwarte wildes Umeinanderpissen an Zäune, Hecken und an schlechtgelaunte Ordnungskräfte. Passt auch. Und ich erwarte eine wunderbare Hackfressenparade, flankiert von viel zuviel nackter (haariger) Haut - straff gespannt um Wampen, locker hängend um Ärsche. Passt sowieso.

Was ich aber nicht erwartet habe, war die "Voll-lustige-Sprüche-auf-T-Shirt"-Dichte.
Spitzenreiter in diesem Jahr: "Darf ich mich mal ganz unverbindlich auf dich legen?" Das gab es wohl günstig bei einem der üblichen Kinderverkleidungs-Läden normaldeutscher Innenstädte zu kaufen. Made in India - die wissen ja nicht, was sie da drauf drucken ...
 Bei anderen Prints kann man es sich nur so erklären, dass die Texte einfach viiiiel zu lang sind. Da sind die überfordert. Subjekt, Prädikat, Objekt ... mehr geht halt nicht auf einen Haps. Da wirkt ein Satz mit mehr als fünf Worten Maximum schon wie für andere Goethes Faust. Teil 1 UND 2! Diese Sprüche sind also sicher keine Absicht - zerebraler Overload nenn ich das. Zu viel wirkt auf den Träger wie die übliche Sinnlosbedruckung "I was in NY" oder "Ole Ole" oder so. Oder trägt einer freiwillig: "Der Kopf tut weh, die Füße stinken ... höchste Zeit ein Bier zu trinken"?
Oder fast noch besser: "Alkfreies Bier ist wie die eigene Schwester lecken: Schmeckt richtig, ist aber falsch."
Kreativer - weil mit Sicherheit selbstbedruckt war da doch: "Ich bin zwar kein Gynäkologe - ich schau´s mir aber trotzdem mal an"
Ja, DAS ist reale Welt. Jetzt kann man sagen - die ist also genauso schräg wie Fernseh-Alltag. Jo, könnt so stimmen. Aber ein bisschen ehrlicher vielleicht - zumindest auf dem Shirt-Highlight: "Ich hasse Menschen". Punkt, fertig, aus, alles gesagt, einfach Fresse halten und weitergehen.
Und zum Abschluss noch der zweckmäßigste Spruch aller Spaß-Shirts aus dem Web-Shop:
"Wer hat in mein Zelt geschissen?"
Das hat wenigstens noch Nutzwert!

Donnerstag, 16. Mai 2013

Schwiegertochter gesucht: Die neuen Söhne - Schweißer Timmy und Angler Michael

Die neuen Söhne? Die letzte Staffel "Schwiegertochter gesucht"ist doch  noch nicht richtig trocken. Irgendwo in der Gehirnsuppe (gut, davon hat der Durchschnitts-Glotzer nicht so viel - da ist genug Raum für geflimmerten Mist) schwimmen noch Hundelutscher Klaus,  Eier-Gourmet Maik und "Du bist der Anfang von meinem Ende"-Liebesbrief-Ingo rum. Naja, vielleicht helfen die neuen Söhne, die alten aus dem Kopf zu drängen.
Timmy, der schüchterne Schweißer (33) ziehtin seinem Clip einen grimmigen Cockerspaniel durch den Schnee.Die mehr als schlecht gelaunte Töhle wird den gesamten Clip über fast blöd- wenn nicht sogar tot gestreichelt. Damit könnt man noch klarkommen (vor allem, weil dieses Hundevieh auch noch sterbenshäßlich ist) - aber der Timmy macht auch im elterlichen Ziegenstall nicht halt. Sofort nach dem Betreten krallt er sich einen der meckernden Böcke und streichelt das Teil auch gleich ins Koma. Ein Anruf beim WWF steht auf meiner Memo-Liste. Gleich morgen. Jetzt gibt es eben zwei Gründe, sich für Timmy zu bewerben. Erstens: Wenn er so Muschis rubbelt, wie er Tierköpfe bearbeitet ... Respekt. Dann gibt´s einen Satz heißen Kitzler Mädels, das kann ich euch versprechen. Zweitens - und das ist jetzt NUR gehässig, aber nicht schweinskramig - sagt er dazu: "... im Moment kann ich mein Hund nur´s Herz schenken und such halt noch mei Traumfrau der wo ich halt schenken kann." Ja der wo sich jetzt noch bewerben tun mag, kanns halt machen.
Der aktive Angler Michael (44) wohnt im ländlichen Niedersachsen (nicht zu verwechseln mit dem großstädtischen Niedersachsen, dem kleinstädtischen Niedersachsen, dem vorstädtischen Niedersachsen ... könnt ich jetzt unendlich weiter, aber okay). Der Platzwart, Hobbyangler und Freizeit Schütze sucht eine Frau, "... die soll stinknormal sein. So wie ich!" Ich unke mal: "Stink" ja, "normal" lassen wir mal noch mit Fragezeichen. Warum? Ein erster Beweis ist sein kamerakommentar: "Ich fühl mich wie ein einsamer Schwan der stromaufwärts schwimmt" Jetzt schwimmen Schwäne gerne einsam, aber selten einen Strom entlang. Egal ob rauf oder runter. Aber das muss ein Angler nicht so aufm Schirm haben.

Fortsetzung folgt

Montag, 25. Februar 2013

Einsam unter Palmen. Auswanderer sucht Frau. Oder: Einsam vorm Schirm. RTL sucht Zuschauer.

Meine Fresse, NOCH eine Kuppelshow. Und diesmal so ganz ohne Dicke, die per RTL-Definition schon per se witzig zu sein haben. Und ganz ohne Assis, wei die hat PRO7 schon in Lloret bzw. Sölden geparkt. Und auch ohne Schweineställe oder Trecker, genauso ohne Schwiegermütter, thaiwanesischen Rentnerparadiesen oder Osteuropa-Klischees. Und ohne Beate.
Was bleibt sind die Auswanderer. Nicht dass VOX denkt, sie hättten das Monopol auf deutsche Emigranten - und für RTL bliebe dann wieder nur die Fetten und Blöden. Und Beate. So nicht. RTL kann auch mit Auswanderern. Jetzt jeden Sonntag. Mit "Einsam unter Palmen". Also dann, los geht´s:

Antiquitätenändler Arthur (52) hat eine fette Villa in Marbella. Scheinbar ist der Bunker so teuer, dass er nur noch einen Pastellton-Polyester zum Anziehen hat. Er bindet er sich erst mal Yvonne (47), die muntere Mecklenburgerin, an die Backe. Sieht öko aus, quatscht am laufenden Band von Graupelschauer und Dünnschiss und ist eine von den Tanten, die Pferde mögen. Lieber Arthur, an solchen Frauen ist immer, wirklich immerimmerimmer was faul. Merkt Arthur auch. Dann kommt noch Hilde dazu. Ihr einziges Plus: Sie steht nicht auf Pferde.  Punkt. War´s dann auch schon. Eine Mischung aus dem Wesen von Mama Wollny und dem Geist einer Katzenberger. Die fliegt auch gleich wieder raus. Sie scheint erleichtert: "So´n Mann wird mir eh zu viel. Ich weiß gar nicht, ob ich nochmal so einen ertrag." Oder vice versa?

 Martin (44) wohnt in der Dominikanischen Republik und ist "Geschäftsmann". Normalerweise fallen unter diesen Begriff alles vom Waffen- oder Menschenhandel bis hin zum Zuhälter. Stilgerecht lädt er sich dann auch Stripperin Sophia (30) ein. Und so ganz nebenbei auch noch Eventmanagerin Ines (43) - die läuft allerdings tatsächlich so ein bisschen nebenher. Immerhin bekam sie einen überaus charmanten Empfang bereitet. Statt "oho hast du aber schöne Augen und so" kriegt sie von Martin ein: "Sind das echte Haare oder Extensiones?" Blöde Fragesiones, Senorita Stinklaunesiones! Pechiosones.

Ähnlich schwammig den Lebensunterhalt betreffend ist es auch bei "Lebenskünstlerin" Yvonne (41) auf La Palma. Lebenskünstler .... naja. Das weibliche Pendant zu Geschäftsmann, heißt hier eher sowas wie Edelnutte oder Künstlerin mit Achselhaar bis hin zur Performance-Akteurin die bevorzugt öffentlich im Schweineblut badet und dabei kleine Poems rezitiert. Wär alles geil, aber Yvonne ist es nicht nicht. Die ist einfach nur ohne Job und frisst wahrscheinlich, was auf La Palma vomBaum fällt. Ihre Wahl fällt auf Schwabe Stefan. Kategorie: Häßlich aber nett. Und auf Chris. Der hat sein Bewerbungsvideo getanzt, schön mit Fotoshop sein Bild gepimpt und sich gleich zum ersten treffen ne Übergrößen-Sonnenbrille auf die Nase gezimmert. Yvonne: "Der erste Eindruck? ... ich dachte die Mafia steht im Garten" Ja, ab sofort würd sich das Mädel Al Capone und Co noch herwünschen. Weil: Chris nervt fast sofort. In bester "Mein Haus, mein Auto, Mein Job, meine Nutten"-Manier bläst er verbal seine Eier auf. Und ist trotzdem eine Art große und breite und geschminkte Tucke. Nur extrem gut getarnt. Wetten? Wer solch perfekte smoky eyes in die eigene Visage pinselt ....

Freitag, 22. Februar 2013

We love Sölden auf Pro 7: Hurra. Finale. Feierabend. Sozialamt.

Gehirnzellenabweisenden Sackhaarzüchtern und wortschatzminimierten Ghettogören beim Saufen, sinnlosen Rumprollen und der täglichen Arschparade zuzuschauen ist irgendwie auch  nicht besser, als selbst zu saufen. In der Pilsbar nebenan krieg ich doch das Gleiche in alt. Mit einem Unterschied: die Existenzen, die dort am Tresen hocken, hatten schon ausreichend Zeit zum Scheitern. Die sind irgendwie so geworden. Die haben sich Zeit gelassen damit. Erst mal hier und da ein Absturz. Job kündigen. Familie verlassen. Sich mit Staat und Gesellschaft anlegen. Wildpinkeln. Und so weiter ...
Aber die Pro 7- Ruhrpott-Truppe in Sölden - die sind doch so was von jung. Und haben doch jetzt schon verloren. Kaum das letzte Lulu in die Windel geschossen, schon auf dem absteigenden Ast.
Glaubt mir jetzt wieder keiner. Schwarzseher, Lästermaul und so. Aber jetzt mal Achtung, ich hab Beispiele gesammelt, da werden einige Augen tränen.
So wir der Vorgang des Flambierens bei Lory Glory so erklärt: "Das lag am Zimt. Zimt ist feuerlöslich!"
Hohl, aber nicht genug? Dann Zoom auf Bauer. Die beurteilt Lorys Dirndelauftritt folgend: "Das sieht krass pervers aus ... so nuttig ... so ... dirndlnuttig" Und das ist alles so rundum positiv gemeint. Okay, gespeichert - das versuch ich auch mal. Freundschaftliche Stilberatung kann so easy sein.
Prollig aber nun wieder nicht strange genug? Na damit kann Emilio dienen: "Ehrlich Alter, wenn ich ne Perle wär würd ich mich direkt von mir ficken lassen".
Was kann ich jetzt zum Staffelfinale nun noch dazu sagen? In die Erleichterung, dass dieser Irrsinn nun endlich ein Ende hat, mischt sich ein wenig Wehmut - ich hab nämlich selten so hammergeil fluchen gelernt. Weil, als ich in deren Alter war, hat man sich mit "blöder Hund" zufrieden gegeben ...Also schließen wir die Staffel 2 mit einem Fluch-Zitat:

"EY!!! Ich fick gleich dein Arschloch"